Nun ist es schon eine Woche her als das erste deutsche DrupalCamp in Köln sein Ende fand. Als Fazit kann ich schonmal vorweg nehmen:
Et rockt!
Nachdem ich am Freitag mit aschiwi, stBorchert und SteffenR per ICE angereist bin, das Hostel (heua ist die Seite heut langsam) bezogen, fanden wir schließlich -auch wenn wir's komplizierter anstellten- den Weg zur UCON Lodge. Recht schnell fand sich eine gemütliche Runde. Da war dann auch mal dereine oder derandere dabei dessen Gesicht man noch nicht einem Nick zuordnen konnte, aber spätestens mit den ersten Kölsch wurde auch dieses Unwissen beseitigt. Die Abendgestaltung nahm natürlich unterschiedlichste Formen an, vom ersten der sich wegen seiner noch ausstehenden Lektür zurückziehen musste, bis zu denjenigen die ihr Glück am Bierdeckel oder der bierbeliefernden Zunft suchten. Nett wars!
Isch sach nur "Zucker"!
Den Weg zurück fanden die übrig gebliebenen dann auch irgendwann, auf direkterem Wege als zuvor, ... seltsam.
Der erste CampTag war dann endlich gekommen. Das Frühstück rief, durch "the Blue Door", und schon gings los... "Kaffee!". Nach etwas "Organisation" trafen wir dann auch am GFU ein, natürlich zu spät, so dass wir die Eröffnung fast verpasst hätten. Die ersten Sessions begannen,... ohne mich, ich brauchte noch ein zweites Frühstück nach der ausgiebigen Stadtbahnfahrt. Also packte ich einen Morgenstern und zog von dannen, in den Nachbarstadteil (?). So waren wir wohlgestärkt bereit für die erste Session bei kKaefer mit Front End Performance - sehr interessant, ein guter Überblick, wie ich fand.
Mein persönliches Tageshighlight folgte direkt darauf mit Fields In Core von Florian Loretan, einem erwartungsschürenden Einblick in Drupal7 und CCK im Kern, welches viele Developer in der Modulprogrammierung umdenken lassen wird. Ich freu mich drauf und werde mir demnächst auch mal Drupal7 zu Gemüte führen.
Hiernach ging es nun zum Essenfassen, dank dem großen goldenen M auch direkt um die Ecke. Auf die Idee kam aber gefühlt auch der Rest der 200 Drupalcampteilnehmer. Es hat trotzdem geschmecket :D
Mit Security and Drupal ging es dann weiter, gefolgt von einer Einführung in UberCart. Beide Sessions boten einige interessante Aspekte und Neuigkeiten, so dass ich mich wohlinformiert in die letzte Session des Tages wagte. Ich sollte es nicht bereuen.
Fago stellte sein Modul Rules vor. Ich hatte mich zuvor noch nicht gewagt mir das Modul genauer anzusehen, aber nach dieser Session wurde dies zur Pflicht - und es hat sich gelohnt, die ersten kleinen Probleme von Projekte konnte ich damit beseitigen.
Nun aber genug gearbeitet, die letze Session war schon fast zu viel, aber als kleines Schmankerl, zeigte uns Dries am Ende noch seine kleine Drupalwelt in
Dries Talks Drupal - sehr motivierend.
Um den Tag jedoch nicht nur mit Drupal verbracht zu haben, fand sich der Großteil des Camps am Abend im Brauhaus Früh ein. Neben ein bisschen rumgehooke (in mal kurz 10 Minuten wurde mit dereine ein neue Modulidee geboren) war es vielleicht sogar zu gemütlich. Zumindest mussten die Köbes uns am Ende aus dem Lokal bitten, es war ihnen zu spät geworden. So blieb uns nur der Weg zur nächsten Lokalität. Dem Ruf des King of Denmark folgend wurde dies ein nahegelegener Irish Pub... ja wunderbar. Es ging noch weiter, aber genug davon.
I hooked hooky hook_hooks
Der nächste Tag begann natürlich wieder pünktlich mit dem Frühstück und dann der ersten Session um 9.00 Uhr. Leider habe ich mich in der zweiten Session dann gegen ApacheSolr entschieden, dies war anscheinend ein Fehler. Um die Zeit kamen auch die letzten Nachzügler an, was die wohl so lange aufghalten hat?
Um 12:00 wurde ich dann auch wieder reich mit Informationen zum neuen DatabaseAbstraction Layer in Drupal 7 belohnt: When PDO is not enough (about the new Drupal 7 database layer) - ein weiterer Grund sich D7 genauer anzusehen.
Der Rest des Tages ging dann auch relativ schnell vorbei. Nochmal kurz in die UberCart Problematik geschaut, und diese dann auf dem Nachauseweg mit SteffenR in einer kleinen Bahnsession weiter erörtert (Diskussionzusammenfassung).
Alles in allem war es eine schöne informative und zwischenmenschlich angenehme Veranstatlung, für die ich mich herzlichst bei den Ausrichtern bedanken will!



